Vom Angestellten zum Vollzeit-Immobilienunternehmer

Mitte 2020 hat Paul Müller seinen festen Angestelltenjob gekündigt. Heute ist er Vollzeit-Immobilienunternehmer mit Fokus auf kurzfristige Sanierungs- und Entwicklungsprojekte. Privat investiert er in langfristige Buy&Hold-Objekte. Sein Immobilienportfolio besteht mittlerweile aus 24 Wohn- und Geschäftseinheiten. Welche Strategie er bei seinen Investments verfolgt und wie er dabei vorgeht, erfährst du in dieser Folge des Investor Stories Podcast.

Shownotes zum Interview mit Paul Müller

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Bericht zu Pauls erstem MFH

Homestaging Wohnjuwel Carolin Richter

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Zusammenfassung des Interview mit Paul Müller

Paul Müller

Paul Müller

Paul Müller ist 30 Jahre alt und lebt in Berlin. Seit einigen Jahren ist er in der Immobilienbranche als Investor und Projektentwickler tätig. Anfangs hatte er sich neben seinem Angestelltenverhältnis für Immobilien interessiert und langfristige Buy&Hold-Investments getätigt. Seit diesem Jahr ist er selbstständig im kurzfristigen Immobilienhandel für Sanierungs- und Entwicklungsprojekte unterwegs. Er ist außerdem Blogger und betreibt den Immobilienblog www.immocashflow.com.

Wie bist du dazu gekommen, dich mit dem Thema Investieren auseinanderzusetzen?

Zu Schul- und Studienzeiten haben mich die Themen Finanzen und Investments nie interessiert. In meinem ersten Job als Berater kam ich mit den Themen jedoch mehr und mehr in Kontakt. Ich verdiente gut, aber ich arbeitete sehr viel dafür. So kam ich zu der Überlegung, wie ich mir Einkommen aufbauen konnte, ohne zehn Stunden täglich arbeiten zu müssen. Nachdem ich zahlreiche Bücher gelesen und Investment-Podcasts gehört hatte, startete ich mit Immobilien. Das Thema fesselte mich und ich habe mich immer mehr damit beschäftigt.

Mit welchen Investments hast du angefangen?

2016 startete ich mit der Akquise von Buy&Hold-Objekten in Leipzig (d. h. kaufen und langfristig halten, um steuerfrei zu verkaufen). Ich wollte mir damit einen monatlichen, finanziellen Überschuss erwirtschaften. Als Richtwert habe ich hier, dass 1% des Kaufpreises pro Monat als Cashflow übrigbleiben sollte. Das bedeutet, bei einem Investment von 100.000 € pro Monat gilt es, etwa 100 € übrig zu behalten.

Worin investierst du heute?

Mein Portfolio setzt sich beinahe ausschließlich aus Immobilien zusammen. Darauf habe ich mich vollständig fokussiert. Ungefähr 90% meines Portfolios sind in Immobilien, 5% sind Cash und 5% umfassen Unternehmensbeteiligungen. Mittlerweile habe ich 24 Immobilieneinheiten, die ich langfristig im Bestand halte.

Wie setzt sich dein aktuelles Gesamtportfolio zusammen?

Portfolio Paul Müller

Portfolio Paul Müller

Was war dein größter Fehler beim Investieren?

Dass ich nicht früher damit angefangen habe. Es macht mir viel Spaß und vor allem lohnt es sich. Ich ärgere mich ein wenig, dass ich diese Chance nicht früher für mich entdeckt habe. Gefühlt hatte ich nie einen großen Investment-Fehler gemacht. Glücklicherweise hatte ich bei meinen Immobilien keinen Fehlgriff. Es gab nur ein holpriges Investment, bei dem aufgrund mangelnder Erfahrung mehr Kosten auf mich zukamen, als ich vorher geplant hatte.

Was war dein größter Erfolg?

Die investierte Zeit in mich selbst und in meine Bildung hinsichtlich dieses Themas. In der Schule und im Studium lernt man leider nichts über Finanzen, Geld, Immobilieninvestments, Aktien etc. Dass ich die Eigenmotivation aufgebracht habe, mich mit dem Thema zu beschäftigen, Zeit und Geld investiert habe und auf Netzwerkveranstaltungen gegangen bin – das ist für mich persönlich mein größter Erfolg.

Jemand möchte mit dem Investieren beginnen und du könntest demjenigen einen Rat mitgeben, welcher wäre das?

Starte damit, dir Wissen anzueignen. Online gibt es viel Wissen von erfahrenen Investoren, das man aufsaugen kann. Zum Beispiel über Immobilienblogs, Webseiten oder Veranstaltungen. Eigne dir Wissen an, nutze jede freie Minute dafür und du wirst automatisch süchtig danach, sofern es dir gefällt. Warte danach jedoch nicht zu lange, bis du die erste Immobilie kaufst. Denn irgendwann ist es auch essenziell, ins Handeln zu kommen. Deine erste Immobilie wird nicht die Beste sein, aber die Wichtigste.


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